Heidi Stopper BLOG STOPPER coaching & beratung · 06. Juli 2015 · www.stopper-coaching.de

Mit dem Spruch "Ohne Fleiß kein Preis" sind wir alle aufgewachsen. Kein Wunder also, dass wir gerne glauben, die Fleißigsten werden am Weitesten kommen. 

Das mag ganz am Anfang der Berufslaufbahn noch aufgehen aber spätestens ab den Managementfunktionen ist festzustellen, dass gerade die Fleißigsten und Besten den Weg nicht machen und andere an ihnen vorbei ziehen...

Wenn Sie ambitionniert sind und noch mehr gestalten und entscheiden wollen, dann hören Sie auf der oder die Fleißbiene zu sein! Befördert wird der, der heute schon zeigt, dass er die künftigen Anforderungen erfüllen kann. Je weiter man nach oben klettert, desto weniger ist aber die eigene operative Leistung gefragt, sondern strategisches und unternehmerisches Denken und Handeln, Stakeholdermanagement, top Kommunikationsfähigkeiten und Durchsetzungsfähigkeit. Machen Sie Ihren Job sehr gut aber positionieren Sie sich auch und zeigen Sie das für Ihre angestrebte Position erforderliche Spektrum und signalisieren Sie ihr Wollen.

Gerade hierbei arbeite ich im Moment mit einigen Topexecutives, die noch den Sprung auf die Vorstandsebene machen wollen. Kein einfaches Unterfangen aber es lohnt sich, hier in sich zu investieren. In jedem Fall wird dadurch viel Frustration vermieden und es werden neue Weichen gestellt.

Suchen Sie sich unterstützende Chefs. Die schlechten tischen Ihnen die Fleißlüge auf, die guten entwickeln Sie weiter.

Investieren Sie in sich und Ihre Entwicklung und nicht nur in Ihre Firma. Erst wenn beides Hand in Hand geht, dann entsteht  eine tolle Dynamik. Viel Spaß dabei!

Heidi Stopper BLOG STOPPER coaching & beratung · 16. Mai 2015 · www.stopper-coaching.de

Es ist kein Geheimnis dass Innovation in gut etablierten Businesses eine der größten Herausforderungen ist. "Das haben wir immer so gemacht" sind heute die 6 teuersten Worte für jede Company, ob Start-up, Mittelständer oder Großkonzern.

Obwohl wir in Zeiten leben, in den Innovation wichtiger denn je ist - ist es nicht überall zum Besten gestellt und Handlungsbedarf. Laut einer Studie von McKinsey zu Innovation und Kreativität glauben 84 % der befragten Businessleader, dass Innovationen überlebensnotwendig für ihr Geschäft sind - aber nur 6 % sind zufrieden damit.

Neben den bekannten Produktinnovationen gibt es noch Innovation von Prozessen und von ganzen Businessmodellen. Aus meiner Erfahrung geht in vielen Unternehmen die meiste Energie in die Innovation von bestehenden Produkten und das auch oft ohne den gewünschten Erfolg. Nur ein kleiner Teil in Innovation geht darüberhinaus in neue und andere Geschäftsmodelle. Dabei ist vor allem der letztgenannte Punkt wichtig. Unser Markt ist von Disruption bestehender Geschäftsmodelle geprägt, viele große und namhafte Investoren investieren derzeit nur in Geschäftsideen, die ganze Branchen ins Wackeln bringen. Die Erfolge von Airbnb und Uber verdeutlichen das anschaulich.

Warum klappt das dann nicht überall mit der Innovation, wenn sie so wichtig ist?

Die Antwort ist komplex, aber eines ist klar: nur wenn das Topmanagement Innovations-getriebenes Wachstum als strategisches Ziel wirklich ernst nimmt, kann es was werden. 

Mein Einblick in die unterschiedlichsten Unternehmen zeigt:  Innovation scheitert leider häufige weil der ganzheitliche erfolgsversprechende Innovationsansatz extrem viel Aufwand bedeutet und alle Unternehmensteile benötigt und weil damit ein Risiko einhergeht, das nur schwer kalkulierbar ist. Die menschliche Komponente, ohne die gar keine Innovation erfolgt wird zu häufig vernachlässigt und unterschätzt. Wenn Führungskräfte zum Beispiel ausschliesslich auf das Erbringen ihrer operativen Ziele incentiviert sind, wen wundert es dann, dass bei dem üblichen Tagesdruck im operativen Geschäft, Innovationen hinten runter fallen.

Es ist extrem spannend, was ich als Unternehmensberaterin mit meinem Aussenblick alles sehe, das innovationshinderlich ist. Manchmal ist es von außen leichter die Hürden und Ansätze zu sehen, als von innen. Meine langjährige HR Erfahrung ist hier sehr hilfreich. Am Ende geht es immer um menschliches Verhalten, um Management und Führung und erst in zweiter Linie um technische Themen.

Gehen Sie es ganzheitlich an! Das Thema Innovation ist für Entscheider eines der spannensten überhaupt. Ich liebe es!

Heidi Stopper BLOG STOPPER coaching & beratung · 29. März 2015 · www.stopper-coaching.de

Wo wir arbeiten, wann wir arbeiten und wie wir arbeiten wird sich massiv weiter verändern. Aber was sich nicht verändern wird, ist warum wir arbeiten gehen. Schon heute gehen wir nicht nur zur Arbeit, um uns und unsere Familien zu ernähren. Wir suchen Erfüllung, Bestätigung, Bedeutung, Autonomie, Wertschätzung und Zugehörigkeit. 

Die Frage für alle Firmen und Führungskräfte muss künftig noch mehr sein, wie die Arbeit ganzheitlich so verändert und gestaltet werden kann, damit sie möglichst viele der Bedürfnisse, warum wir zur Arbeit gehen, bedient.

Diejenigen, die die beste Antwort finden, werden Marktführer sein.

Heidi Stopper BLOG STOPPER coaching & beratung · 28. März 2015 · www.stopper-coaching.de

Talentierte Menschen brauchen Organisationen nicht so sehr, wie diese talentierte Mitarbeiter brauchen! Der Rush zur Selbstständigkeit wird sich fortsetzen.

Heidi Stopper BLOG STOPPER coaching & beratung · 18. März 2015 · www.stopper-coaching.de

Mitarbeiterführung ist eine der wunderbarsten Aufgaben, die es gibt! Aber auch eine der schwersten! Das gilt heute mehr denn je, auch wenn ich nicht glaube, dass Gestern alles besser war.

Im Zuge der Digitalisierung und Globalisierung sind die Herausforderungen durch Komplexität und Geschwindigkeit noch einmal gewachsen und es stellt sich die eher rhetorische Frage, ob Firmen und die heutigen Führungskräfte darauf vorbereitet sind. 

Schon früher haben Chefs die natürlich nicht existierende eierlegende Wollmilchsau gesucht, was ein schweres Unterfangen war. Heute als Führungskraft brilliant zu sein, erfordert noch mehr Kompetenz und große Leidenschaft, Menschen in stürmischer See zu führen. Superman/Superwoman müsste man sein.

Führen ist so viel anspruchsvoller geworden und nicht überall wurde anspruchsvoller in die Auswahl und Ausbildung von Führungskräften investiert. Obwohl uns allen klar ist, dass ein Titel keine Führungskraft macht und dass die Qualität der Führungskräfte erfolgsentscheidend für Unternehmen ist, werden Führungskräfte mit ihren Anforderungen in so vielen Fällen allein gelassen. Von Personalern, Vorständen und Geschäftsführern hört man zu oft, dass die Führungskräfte nicht gut genug sind. Von den Führungskräften hört und sieht man Überforderung, Verunsicherung, Frustration und überall den Wunsch nach mehr Zeit. Der Tag könnte 40 Stunden haben, es wäre doch nicht genug.

Die guten Mitarbeitern wandern heute schneller ab, nicht nur die jungen Mitarbeiter sind selbstbewusst und fordernd. Alle 3 Monate eine Umorganisation, alle 6 Monate ein Richtungswechsel. Druck von unten, Druck von oben. Mit überlegenem Wissen kann man nicht mehr führen, da Wissen überall ist und der Profitabilitäts- und Innovationsdruck sowie die unzähligen Fragestellungen, die man jongliert, liegen nachts noch auf der Seele.. Ganz zu schweigen von der lästigen Politik, die es in jedem Unternehmen gibt, den Machtspielchen und der Sorge, um die eigene Position, die einem das Leben noch zusätzlich schwer macht.

Ich kenne diese Themen  aus 20 Jahre Industrieerfahrung und von meinen Coachingklienten. Es ist wichtig, jemanden zum Reden zu haben und sich einmal alles von der Seele reden zu können.

Noch viel wichtiger ist es aber sich den Herausforderungen zu stellen, sich weiterzuentwickeln. 

Für Unternehmen gilt: behandeln Sie Ihre Führungskräfte mit höchster Sorgfalt, bilden Sie intensiv und Zukunftsgerichtet aus und verschaffen Sie sich einen Wettbewerbsvorteil durch die besten Mitarbeiter und die beste Form der Zusammenarbeit.

Für Führungskräfte gilt: sich weiter-zu-entwickeln ist keine Bringschuld. Gehen Sie es aktiv selbst an und verlangen Sie nach Unterstützung. Solange wir keine außergalaktischen Fähigkeiten haben, benötigen wir die beste Unterstützung, die wir bekommen können. Oder haben Sie schon einmal einen Olympiagewinner ohne Training, Coach und  Physiotherapeuten etc. gesehen?

Wann haben Sie das letzte mal in sich selbst als Führungskraft investiert? Wir sollten es uns wert sein und den Menschen, die uns anvertraut sind.

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