Heidi Stopper BLOG STOPPER coaching & beratung · 06. Oktober 2011 · www.stopper-coaching.de

... wenn man ihn richtig ausübt.

Im Harvard Business Manager Januar 2011 fand ich eine interessante Aussage (S. 29): "Management ist der nobelste Beruf - wenn man ihn richtig ausübt. Keine andere Betätigung bietet uns so viele Chancen, unseren Mitmenschen zu Lernprozessen und innerem Wachstum zu verhelfen - dafür zu sorgen, dass sie Verantwortung übernehmen; etwas leisten, dass anerkaannt wird; und zum Erfolg eines Teams beitragen"

Heidi Stopper BLOG STOPPER coaching & beratung · 31. August 2011 · www.stopper-coaching.de

Nach der Schilderung einiger Klienten ist mir eine Geschichte wieder eingefallen, die ich einmal gelesen habe:

Ein kleiner Junge macht mit seiner Mutter und dem 6 Jahre alten älteren Bruder Urlaub in einem Hotel mit Swimmingpool. An einem Morgen sagt die Mutter zum 6-jährigen: heute ist ein toller und wichtiger Tag. Du wirst Schwimmen lernen. Die Aufregung war bei allen groß und der kleinere Bruder war sehr stolz auf seinen großen Bruder und voller Vorfreude.

Am Pool kommt dann auch ein sonnengebräunter Schwimmlehrer auf den 6-jährigen zu und sagt feierlich, wie toll es sei, dass er nun schwimmen lerne. Der kleine Bruder schaut fast schon neidvoll zu. Der Bademeister nimmt den Jungen mit, läuft mit ihm zum Pool und wirft ihn unversehens ins tiefe Wasser. Der jüngere Bruder ist entsetzt. Er sieht wie sein Bruder untergeht, ruder und kämpft, wieder auftaucht und versucht, sich mit aller Macht über Wasser zu halten. Irgendwie hat er es geschafft, nicht zu ertrinken.

Und so machen einige Firmen Führungskräfteentwicklung... :-)

Dabei gibt es so viele Unterschungen, die belegen, dass eine gute Begleitung am Anfang von neuen Aufgaben, nicht nur das Risiko des Scheiterns massiv reduziert, sondern auch die unproduktive Einarbeitungszeit deutlich verkürzt.

Heidi Stopper BLOG STOPPER coaching & beratung · 28. Juli 2011 · www.stopper-coaching.de

Im Moment coache ich u.a. 2 verschiedene Führungskräfte, die beide in neuen Positionen sind. Der eine ist intern befördert worden während der zweite von extern kam. Beide haben mit kleinen Anfangshürden zu kämpfen, die aber ganz unterschiedlich sind.

Der interne Wechsler muss seine ehemaligen Kollegen überzeugen, ihn als Chef zu akzeptieren und sich von der detaillierten Sacharbeit entfernen und mehr strategisch steuernd arbeiten. Ihm fällt es schwer, sich von den Tätigkeiten zu entfernen, die er in der Vergangenheit gerne und erfolgreich bewältigt hat und die zu seiner Beförderung beigetragen haben. Dies ist eine typische Falle, die zu vermeiden ist, da bei weiterer Konzentration auf die detaillierten Sachthemen die neue oft viel strategischere Aufgabe zu kurz kommt. Dadurch wird ein erfolgreicher Start erschwert und manchmal sogar unmöglich gemacht. Im Coaching reflektiert mein Klient darüber, was in der neuen Rolle erwartet wird und findet für ihn passende Wege die neue Aufgabe mit Bravour zu meistern ohne ganz von der Basis wegzugehen. Wir arbeiten auch an der Kommunikation und der Zusammensetzung des Teams.

Der andere Klient, der von extern kam hat zunächst andere Herausforderungen. Er muss sich in kurzer Zeit einen Überblick über die Kultur und die interne Machtstruktur sowie sein Team machen. Ohne diese Kenntnis läuft er Gefahr wichtige Entscheider und Meinungsbildner nicht abzuholen.  Darüber hinaus wird von ihm erwartet nach den ersten 100 Tagen bereits einen signifikanten Mehrwert zu leisten. Er ist der Typ "operativer Macher" und wird sicher einen erstklassigen Beitrag leisten. Im Coaching stellen wir sicher, dass das internene Machtgefüge und die wichtigsten Meinungsbildner einbezogen sind und reflektieren über Lösungsansätze in der neuen Firmenkultur. Dies ist besonders wichtig, da wir alle versuchen Erfolgsmuster aus der Vergangenheit zu replizieren. Dies kann in einer anderen Unternehmenskultur aber zu Irritation bis sogar Ablehnung führen.

Beide Klienten sind auf dem besten Wege sich sehr positiv und erfolgreich einzuarbeiten und erhalten positives Feedback aus ihrer Umgebung.

Falls Sie gerade eine neue Aufgabe übernommen haben oder übernehmen, kann ich Sie nur ermutigen sich in den ersten Wochen von einem erfahrenen Coach begleiten zu lassen.

In diesem Sinne viel Erfolg und Spaß!

Heidi Stopper BLOG STOPPER coaching & beratung · 12. Mai 2011 · www.stopper-coaching.de

Kennen Sie das? Zu Neujahr werden äußerst vernünftige Entscheidungen getroffen und dann in einer Vielzahl von Fällen trotz bestem Vorsatz nicht umgesetzt. Das selbe kann in anderen Lebens- und Berufssituationen passieren. Wie oft haben Sie sich schon geschworen, zweimal in der Woche abends zum Sport zu gehen und dann kommt doch eine wichtige Aufgabe oder etwas anderes daher und hält einen davon ab?

Oder kennen Sie das? Sie erhalten ein verlockendes Jobangebot. Die ehrgeizige Stimme in Ihnen sagt: "sofort annehmen!". Dennoch zögern Sie.

Es gibt viele Entscheidungen zu treffen und dabei sorgsam alles abzuwägen. Dabei gibt es Entscheidungen, mit denen wir uns besonders schwer tun. Manchmal ist es auch schwierig trotz getroffener Entscheidung, die Umsetzung zu realisieren. Die Ursache dafür kann sein, dass wir nicht auf alle unsere inneren Stimmen ausreichend gehört haben. Der Spruch "alle beisammen haben zu müssen" kommt nicht von Ungefähr. In jedem von uns sprechen mehrere innere Stimmen: einige ganz laut und andere kaum hörbar. Sind die unterschiedlichen Stimmen nicht integriert, ist das Risiko groß, dass sich nach getroffener Entscheidung doch noch die "Spätmeldefraktion" meldet und die Realisierung verhindert oder erst gar keine Entscheidung getroffen werden kann.

Es klingt so einfach, aber wir alle haben innere Stimmen, die wir eher wegschieben, die wir vielleicht nicht mögen oder die in Widerspruch mit unseren starken Stimmen, wie Pflichtbewusstsein stehen. Oft aber sind die weggeschoben, unbewussten Teile so stark, uns zu blockieren oder zumindest ein ungutes Gefühl zu generieren. Burn-outs sind nicht selten das Resultat daraus, dass existierenden Stimmen und Bedürfnissen kein Gehör geschenkt wurde bis der Organismus streikt.

Wenn Entscheidungen oder deren Realisation schwer fällt, ein ungutes, unerklärliches Gefühl auftritt oder Blockaden da sind, kann Coaching helfen die Gründe verstehbar zu machen und dadurch Lösungen aufzuzeigen. Dabei werden auch wichtige Erkenntnisse erworben, die helfen bewusster mit sich umzugehen.

Heidi Stopper BLOG STOPPER coaching & beratung · 13. März 2011 · www.stopper-coaching.de

Das ist der provokante Spruch aus einer Unternehmensimagekampagne. Nach dem ersten Schmunzeln regte er dann doch zum Nachdenken an. Meist höre ich ja eher Worte wie: "Thanks God it's Friday".

Natürlich ist das Ziel nicht unsere Arbeit mehr zu mögen, als unsere Freizeit aber wir verbringen doch zu viel Zeit beim Arbeiten, um uns von Montag bis Freitag nur auf das Wochenende durchzuhangeln.

Sehr häufig höre ich auch von erfahrenen Führungskräften, dass der Spaß an der Arbeit verloren gegangen sei. Die genannten Ursachen hierfür sind vielfältig: ein neuer Chef, eine Aufgabe, die einen überfordert, zu viel Politik und zuwenig operativer Fokus, Konkurrenz im Team, zuwenig Handlungsspielraum und Autonomie, zu wenig Beachtung durch Kollegen und Vorgesetzten, zu viel Umstrukturierung und unklare Rollen aber auch Unterforderung und Mangel an Perspektive. So vielfältig wie die Gründe sind auch die Wege zu mehr Spaß und mehr Erfolgserlebnissen bei der Arbeit und manchmal kann auch erst ein Arbeitsplatzwechsel die erhoffte Verbesserung bringen. In allen Fällen aber ist die Fähigkeit mit Abstand und veränderten Perspektiven auf die Situation zu schauen der erste Schritt, um den richtigen Weg dann einschlagen zu können. Ein klassisches Coaching angereichert mit den Methoden des Karrierecoaching hilft den Betroffenen den eigenen Weg besser und schneller zu erkennen und gibt Unterstützung für die erfolgreiche Veränderung.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß, Erfüllung und Erfolg für den morgigen Wochenstart!

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