Heidi Stopper BLOG STOPPER coaching & beratung · 17. Oktober 2015 · www.stopper-coaching.de

Es vergeht keine Woche, in der ich nicht irgendwo lese, dass man Mitarbeiter so behandeln soll, wie man selbst behandelt werden will. Was Fairness betrifft, dann ist es eine Selbstverständlichkeit und müsste nicht erwähnt werden. Wenn es alles andere betrifft, dann ist dieser Ratschlag gar kein guter! Denn: Jeder Mitarbeiter muss anders, individuell und auch je nach Phase unterschiedlich geführt werden. Der erfahrene, motivierte Mitarbeiter braucht eigentlich nur die Richtungsangabe, wo es hingehen soll und vor allem, dass man als Chef Hindernisse aus dem Weg räumt während der noch juniore Mitarbeiter mehr Unterstützung und Anleitung  in inhaltlichen Themen braucht.  Kurz: die, die können und wollen müssen anders adressiert werden, wie diejenigen, die (noch) nicht können oder nicht (mehr) wollen. Ganz zu schweigen, von den unterschiedlichen Bedürfnissen der Mitarbeiter. Ich hatte viele Mitarbeiter in den letzten 20 Jahren und alle waren anders: der ein wollte sehr viel Autonomie und Freiheit, der nächste brauchte sehr viel Bestätigung und eine andere musste ständig eher gebremst werden. Dabei war auch der Zeit, die mit den Mitarbeitern verbracht wurde, ganz unterschiedlich und individuell.

Nehmen Sie sich mindestens zweimal im Jahr Zeit, um mit etwas Abstand auf Ihr Team zu sehen, zu schauen, wer kann und will und wie sie ihr Team weiterentwickeln und die einzelnen am Besten unterstützen und vor Demotivation schützen können.

Wer individuell führt und dabei Herz und Verstand seiner Mitarbeiter erreicht, der wird mit Topergebnissen belohnt. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gute Hand!

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